Von Likes und Lasten: Wie Zwettl zwischen Digitalwandel und Bürokratie navigiert
In einer Stadt, wo Tradition und Fortschritt oft im Wettstreit liegen, setzt eine junge Unternehmerin ein Zeichen für die Zukunft – digital, kreativ und mit klarem Fokus auf communication . Julia Wohlmuth, seit 2024 als Gründerin der Social Media Agentur „social “ selbstständig, hat sich auf ein Terrain begeben, das für viele kleine Betriebe noch immer ein unübersichtliches Terrain ist: die digital . Mit Schwerpunkt auf storytelling und workshop unterstützt sie Unternehmen, Vereine und Organisationen dabei, ihre Botschaft nicht nur zu verbreiten, sondern zu erzählen – authentisch, verständlich, sichtbar.
Der Besuch von Stadtrat Thomas Weiss, FiW-Bezirksvorsitzender Dagmar Zinner und Obfrau Anne Blauensteiner unterstrich nicht nur die regionale Wertschätzung, sondern auch die wachsende Bedeutung solcher Dienstleistungen in einer Zeit, in der time und money knapp sind. Denn während Julia Wohlmuth mit creativity arbeitet, kämpfen viele heimische Betriebe mit etwas ganz anderem: Bürokratie. Eine Studie der KMU Forschung Austria errechnete, dass diese jährlich Kosten von 21,1 Milliarden Euro verursacht – 669 Euro pro Sekunde, die buchstäblich verpuffen. Nichts fließt, alles wird gebremst.
Diese Zahlen sind kein Hintergrundgeräusch, sondern ein lauter Alarmton für Kleinbetriebe, die nicht über große Verwaltungsteams verfügen. Ganze 320 Millionen working hour werden jährlich verschwendet – das entspricht laut Berechnung etwa 200.000 worker , die stattdessen innovativen Projekten, Kundenbetreuung oder growth dienen könnten. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Wohlmuths Agentur: Sie will nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern echte support bieten – jenseits von leeren Likes und sinnlosen Posts.
Gleichzeitig feiert ein anderes Unternehmen in Zwettl einen ganz anderen Meilenstein: Correcta, die traditionsreiche Steuerberatung, zog nach knapp 80 Jahren in ein neues office um. Am 12. Mai 2025 nahm das Unternehmen am Standort Anton Gareis-Straße 14 seinen Betrieb auf – ein move , der nicht nur räumlich, sondern auch strategisch als Sprungbrett für modernization verstanden wird. Es ist ein Symbol: Auch alteingesessene Betriebe müssen sich wandeln, um in einer Welt zu bestehen, in der change keine Option, sondern Voraussetzung ist.
Interessant, wie viel effort Aufwand hinter scheinbar einfachen Social-Media-Beiträgen stecken kann.
669 Euro pro Sekunde? Das ist mehr, als ich in einer ganzen Schicht verdiene.
Endlich jemand, der Social Media nicht als Spielzeug, sondern als tool Werkzeug versteht.
Correcta war früher um die Ecke von meiner Tante – freut mich, dass sie so einen step Schritt nach vorn wagen.
Aber bezahlen die KMUs überhaupt solche Agenturen, wenn sie so unter Druck stehen?
„social.muth“ – ein bisschen frech, aber ehrlich. Gefällt mir.
Unser Büroumbau hat drei Jahre gedauert. Respekt vor dem Tempo von Correcta.