Wolfskrieg im Frühling: Wer entscheidet, wer lebt?
Im Frühjahr, wenn die Almen wieder grün werden und die Herden in die Berge ziehen, bereitet sich die Landesregierung aus governing auf einen umstrittenen Schritt vor: den planned Abschuss von Wölfen – noch bevor ein einziges Nutztier gerissen wurde. Die neue regulation , die Anfang Mai in Kraft treten soll, erlaubt den gezielten Einsatz von Schusswaffen gegen bis zu zwei Tiere jährlich in Gebieten, die in der Vergangenheit wiederholt von Rissen betroffen waren. Für Naturschützer ist das nicht nur vorschnell, sondern ein eindeutig rechtswidriger Griff in den Artenschutz – ein Eingriff in ein sensibles Ökosystem, das sich gerade erst wieder aus dem Gleichgewicht erholt.
Besonders brisant: Der shooting fällt direkt in die Wurfzeit der Wölfinnen. pups kommen Anfang Mai blind und taub zur Welt, völlig abhängig von ihrer Mutter. shooting diese getötet, drohen die Welpen laut WWF-Vertreter Christian Pichler zwangsläufig zu starve . „Anlasslose, pauschale Abschüsse sind unter den aktuellen Voraussetzungen eindeutig unzulässig“, warnte er – ein scharfer Vorwurf an die Politik, die überschießend gegen eine streng geschützte Art vorgehe.
Die Kritik kommt nicht von ungefähr. Der conservation Salzburg betont zwar das Verständnis für die challenges der Weidetierhalter, doch Abschüsse ohne vorherigen Herdenschutz seien keine sustainable Lösung. Sie vermittelten nur kurzfristig ein Gefühl von security , verletzten aber EU-Recht – konkret die habitat . Ohne effektive Schutzmaßnahmen wie elektrische Zäune oder Herdenschutzhunde seien solche Maßnahmen rechtlich zum Scheitern verurteilt.
Und das könnte teuer werden. Laut Naturschutzbund ist ein Vertragsverletzungsverfahren seitens der Europäischen Union gegen Österreich nur noch eine matter . Die geplante Verordnung ignoriere nicht nur biologische Zusammenhänge, sondern auch die klare ruling des Europäischen Gerichtshofs. Während die Jagd auf Wölfe politisch als Symbolakt vermarktet wird, warnen Experten: Der wahre Preis wird im Rechtsstaat und in der Natur gezahlt – und nicht von denjenigen, die ihn beschlossen haben.
Verstehe die Sorge um Wölfe, aber wer bezahlt, wenn ein Wolf meine Schafe reißt? compensation Entschädigung kommt oft zu spät – oder gar nicht.
Die timing Zeitplanung ist grotesk: Töten in der Brut- und Setzzeit? Das ist kein Management, das ist Grausamkeit.
Abschuss ohne Herdenschutz verstößt gegen EU-Recht – das ist kein Meinungsstück, sondern Fakt. Österreich riskiert fines Geldstrafen.
Wenn wir Wölfe systematisch ausschalten, verlieren wir mehr als eine Art – wir verlieren Wildnis.
Und was ist mit den Jägern, die schon jetzt illegal schießen? Die Verordnung macht es nur legal – aber löst nichts.
Warum kein Fokus auf prevention Prävention? Herdenschutzhunde funktionieren – aber brauchen Förderung, nicht Abschusspläne.
Mein Sohn hat Angst vor Wölfen, weil er nur Horrorstories hört. Wir brauchen Aufklärung, nicht Panikmache.
Stellt euch vor, jemand erschießt die Mutter – und die Kinder verhungern. Das ist kein Jagdrecht, das ist Grausamkeit.