Britische Chef-Konservative: „Wir haben rechts geredet, aber links regiert“

In Großbritannien steht die Conservative Party vor einer Zeitenwende: Mit Kemi Badenoch (46) führt erstmals eine Politikerin mit Migrationshintergrund die Tories – und fordert eine clear break von der bisherigen Regierungspolitik. In einem Interview mit Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner warf sie ihrer Partei vor, jahrelang the pressure von rechts ignoriert zu haben, während sie selbst left-wing policies verfolgte. „Wir haben rechts geredet, aber links regiert“, betonte Badenoch – eine direct criticism an der eigenen Vergangenheit.

Die frühere Software-Entwicklerin sieht das public trust in konservative Politik geschwächt, vor allem durch failed promises in der Migrationspolitik. Obwohl die Tories immer wieder versprachen, die Zuwanderung zu senken, sei wenig passiert. Stattdessen habe man die Umsetzung the responsibility einfach Behörden überlassen. „Es gab viel Inkompetenz“, gestand Badenoch ein – und machte deutlich, dass sie jetzt genau das the risk einer weiteren Entfremdung der Basis bannen will.

Ihre Pläne sind radikal: Badenoch fordert, die Europäische Menschenrechtskonvention zu verlassen, um faster deportations durchzusetzen. Eine eigens eingerichtete deportation unit soll illegale Migranten „außer Landes bringen“. Auch zur britischen Identität äußerte sie sich scharf: „Wir sind ein Zuhause, kein Hotel.“ Minderheiten dürften nicht die Kultur dominieren, die Großbritannien ausmache. Diese strong signal richtet sich auch an die wachsende Rechtspopulistik – und soll Wähler zurückgewinnen.

Badenoch warf auch der deutschen Migrationspolitik unter Angela Merkel vor, den Brexit mitbegünstigt zu haben. Die Aufnahme einer Million syrischer Migranten 2015 habe das public skepticism gegenüber der EU geschürt. „Selbstgefälligkeit ist die größte Krankheit Europas“, sagte sie – und kritisierte die Annahme, jeder Neuankömmling würde sich problemlos integrieren. Besonders besorgt zeigte sie sich über antisemitische Tendenzen: „Ich sage das als schwarze Frau: Ich habe nie Vergleichbares erlebt wie das, was ich bei jüdischen Menschen sehe.“

Ihre political survival steht bald an: Am 7. Mai finden Kommunalwahlen statt. Umfragen zeigen die Tories mit 19 Prozent hinter Nigel Farages right-wing movement „Reform UK“ (24 Prozent). Ob Badenochs new direction das market confidence zurückgewinnt, wird sich zeigen – doch ihre clear stance markiert bereits jetzt einen Bruch mit der Vergangenheit.

Reaktionen 6

  • B
    BerndT

    Wenn sie wirklich the pressure von rechts ernst nimmt, warum hat sie dann so lange gebraucht, um klar Stellung zu beziehen?

  • M
    Marei82

    „Wir sind kein Hotel“ – das ist ein krasses Zitat, aber irgendwie trifft es die Stimmung bei vielen.

  • J
    Jonas_N

    Die Idee, die Menschenrechtskonvention zu verlassen, ist extreme . Das untergräbt fundamentale Rechte – nicht nur für Migranten.

  • S
    Sofia_L

    Interessant, dass sie als Frau mit Migrationshintergrund so clear criticism übt. Das gibt ihrer public trust mehr Gewicht.

  • D
    Der_Kritiker

    Die Tatsache, dass die Tories hinter den Rechtspopulisten liegen, zeigt doch: the risk eines kompletten Absturzes ist real.

  • A
    Anke21

    Ihre Aussage zum Antisemitismus war erschütternd – und wichtig. Warum reden andere Parteien nicht so offen darüber?

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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