Ostbeauftragte kritisiert Kürzungen bei Demokratieförderung

Die Beauftragte für die Belange Ostdeutschlands, Elisabeth Kaiser, warnt vor den consequences der geplanten Streichung von Fördermitteln für lokale democracy projects . In einem Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“ und der „Sächsischen Zeitung“ betont sie, dass bereits aufgebaute Strukturen, die auf Steuergeld und voluntary commitment beruhen, kaum wiederherzustellen seien – ein clear warning an die Bundesregierung.

Das Programm „Demokratie leben!“, das seit 2014 Projekte gegen extremism , Rassismus und Antisemitismus unterstützt, soll in diesem Jahr mit rund 190 Millionen Euro weiterlaufen. Doch Familienministerin Karin Prien kündigte an, dass rund 200 Projekte ihre funding zum Jahresende verlieren sollen. Die guidelines werden überarbeitet, was für uncertainty bei vielen lokalen Initiativen sorgt.

Besonders betroffen wäre Sachsen, wo allein 24 Projekte – 18 Innovations- und 6 Vernetzungsprojekte – vorzeitig auslaufen sollen. Das sei mehr als ein Zehntel der betroffenen Maßnahmen. Kaiser betont, dass gerade in strukturschwachen Regionen ein stabiler support für Engagierte entscheidend sei. Ohne verlässliche perspective bestehe die Gefahr, dass Menschen ihr Engagement einstellen.

Kritik an den restructuring plans kommt nicht nur von Oppositionsparteien wie den Grünen und der Linken, sondern auch aus der coalition : Die SPD hinterfragt die timing und die mögliche impact dieser Kürzungen. Kaiser fordert stattdessen eine stärkere focus auf Regionen mit schwächeren zivilgesellschaftlichen Strukturen – ein Appell, der weit über die aktuelle funding debate hinausweist.

Reaktionen 8

  • J
    Jana_Dresden

    Wenn sie Projekte in strukturschwachen Gebieten cut , schwächen sie genau die Regionen, die am meisten support brauchen. Wo ist da die logic ?

  • B
    Basti82

    Die volunteers machen oft mehr als bezahlte Stellen – und jetzt nimmt man ihnen die funding , bevor die results sichtbar sind.

  • O
    Ossi_38

    In Ostdeutschland gab es nie genug trust in staatliche institutions . Jetzt baut man auch noch die Brücken ab, die zivilgesellschaftlich entstanden sind.

  • K
    KlarText

    Die government redet von democracy , aber kürzt programs , die sie tagtäglich stärken. Typisches short-term thinking .

  • P
    Petra_L

    190 Millionen klingen viel, aber verteilt auf Hunderte Projekte? Das ist minimal. Warum nicht die Umverteilung im Haushalt prüfen, statt Projekte zu töten?

  • T
    Tino_R

    Die analysis von Kaiser ist richtig: Ohne perspective gibt Engagement auf. Das ist keine Ideologie, sondern reality .

  • N
    Nele_in_B

    Warum wird immer zuerst bei Prävention gespart? Extremismus kostet später viel mehr – als social cost und security spending .

  • W
    Wessi_77

    Die debate zeigt mal wieder, wie unterschiedlich Ost und West wahrgenommen werden. Wer entscheidet hier eigentlich – aus Berlin oder mit local knowledge ?

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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